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Kategorie: HR-Report 3/2011
06.09.2011 12:45

Veränderungen erfolgreich einleiten und gestalten Interview mit Thomas Arendt – Lufthansa Revenue Services GmbH


Die Lufthansa Revenue Services GmbH in Norderstedt entschied sich, die Mitarbeiter aktiv in das Identifizieren von Verbesserungsfeldern einzubinden und Realisierungsmöglichkeiten dieser Veränderungen im Rahmen eines unternehmensübergreifenden Programms zu entwickeln. HR-Report sprach mit dem Programmleiter, Thomas Arendt, über seine Erfahrungen bei der Begleitung dieses Projektes durch uns:

HR-Report: Aus welchen Gründen entschieden Sie sich, einen externen Begleiter zu beauftragen?

Thomas Arendt: Solche Programme arbeiten immer unter großem Zeitdruck und Ressourcenknappheit. Da ist es naheliegend, sich die fachliche Expertise für bestimmte Aufgabengebiete zuzukaufen. Ein Berater, der sich auf Change-Projekte spezialisiert hat, kann schon allein aufgrund seines speziellen Fachwissen und des neutralen Blickwinkels einen solchen Prozess nur beschleunigen. 

HR-Report: und welche Aufgaben sollte dieser erbringen?

Thomas Arendt: In unserem Falle ging es ganz explizit in der Zusammenarbeit mit vSMC darum, methodisch und gestalterisch die diversen Prozessveränderungspotenziale mit der Belegschaft herauszuarbeiten und daraus Projektkonzepte entstehen zu lassen. Unsere Berater übernahmen dabei eine moderierende und beratende Funktion.

HR-Report: Welche Erfahrungen machten Sie im Verlauf der Zusammenarbeit: Bei welchen Aufgaben waren die Berater eine wirksame Unterstützung, die zu guten Resultaten für das Programm führte? Bei welchen Aufgaben war dies rückblickend weniger der Fall? 

Thomas Arendt: Eine neutrale Betrachtung aus Sicht eines Außenstehenden ist ein wertvolles Gut. Oftmals kennt man seine eigenen Prozesse viel zu genau, um sie tatsächlich kritisch genug zu hinterfragen. Ein Berater, der auf solche Themen spezialisiert ist, stellt kritische Fragen und regt damit eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den einzelnen Prozessschritten an. Gemeinsam konnten wir in kurzer Zeit hervorragende Ergebnisse herausarbeiten. Da das Programm Race darauf ausgerichtet war, Potenziale zu identifizieren, also einen Startimpuls leisten sollte für die dem Programm möglicherweise folgende Projekte, konnte wir deren besondere Stärke in der Ausgestaltung von Innovationsmanagementprojekten nicht in vollem Maße abrufen. 

HR-Report: Wie bewerten Sie diese Zusammenarbeit insgesamt?

Thomas Arendt: In Projekten ist es essentiell, dass neben dem fachlichen Wissen auch die Chemie unter den Projektmitgliedern, und dazu zähle ich auch Berater, stimmt. Die Zusammenarbeit mit von Studnitz Management Consultants war von Anfang an durch gegenseitiges Vertrauen und eine strukturierte und konstruktive Vorgehensweise geprägt. Dies ist gerade in den für Projekte üblichen stürmischen Zeiten eine gute Voraussetzung.

HR-Report: Was würden Sie anderen Verantwortlichen in vergleichbarer Situation empfehlen, um eine zielorientierte Zusammenarbeit mit einem Change-Berater zu gewährleisten?   

Thomas Arendt: Vor allem eines: gemeinsames Vorgehen , um Klarheit über Ziele und Aufgaben des Projektes bei allen Beteiligten zu erzielen. Dies ist bereits eine gute Grundlage für alle weiteren Aktivitäten. Dann geht es darum, einen durchdachten Projektplan zu erstellen und dabei auch immer ein Augenmerk darauf zu werfen, dass man das Projekt „verkaufen“ muss, sowohl dem Management als auch den Mitarbeitern. Der Berater kann dabei durch seinen Extern-Status eine große Hilfe sein.

HR-Report: Vielen Dank!